Von der Kiesgrube zum Bauland

Rekultivierung der Kiesgrube Siselen

Schicht für Schicht zum Ziel: In Siselen hat Kästli über die letzten zwei Jahre die ehemalige Kiesgrube aufgefüllt und rekultiviert. Dabei wurden insgesamt 25’000 Kubikmeter Material verwertet. Rund die Hälfte davon stammt von eigenen Baustellen.

Wenn vor der Rekultivierung gerodet werden muss: Die ehemalige Kiesgrube in Siselen lag so lange brach, dass darin «fast schon ein Wald wuchs», wie Daniel Blum, Bauführer Materialbewirtschaftung lachend sagt. Also kam vor dem Bagger die Säge. Als das Terrain schliesslich vorbereitet war, wurde die Grube über einen Zeitraum von zwei Jahren Schritt für Schritt aufgefüllt. «Weil das Land dereinst Bauland werden soll, arbeiteten wir in 50-Zentimeter-Schichten, um späteren Senkungen entgegen zu wirken.» Gleichzeitig wurde im Zusammenspiel von Geländemodulation und Entwässerungsthematik eine Drainage installiert. «Ausgangspunkt ist ein Dachgefälle in der Mitte der Fläche», so Daniel Blum. «Auf der einen Seite des Gefälles sickert das Wasser ins bestehende Kulturland, auf der anderen entlang der Böschungskante via Drainage in einen zuvor angelegten Sickerkamin.»

Innerhalb von zwei Jahren wurde das Terrain schichtweise aufgefüllt und mit einem modernen und leistungsstarken Erdbauwalzenzug verdichtet, um späteren Senkungen entgegen zu wirken.
Ihren Abschluss fand die Rekultivierung mit der offiziellen Abnahme Mitte Oktober 2019. In Zukunft kann die neu gestaltete Parzelle mit einer Fläche von rund 6’700 m2 als Bauland genutzt werden.
Kontakt

Daniel Blum | Bauführer Materialbewirtschaftung
Tel. +41 31 720 42 68
daniel.blum@kaestlibau.ch

Offeriert wurde das Projekt von Heinz Wyss, geplant von Daniel Blum, vor Ort umgesetzt von Maschinist Roland Kropf. «Er hat die Auffüllung quasi im Alleingang erledigt und eine Toparbeit geleistet», halten sowohl Wyss als auch Blum fest. Sowieso sei die Baustelle auf jeder Ebene ein Erfolg gewesen. «Wir hatten grosses Wetterglück, arbeiteten sowohl mit der Gemeinde als auch mit den zuständigen bodenkundlichen Baubegleitern gut und reibungslos zusammen und konnten auch in Sachen Materialbewirtschaftung überaus effizient zu Werke gehen.» Rund 13’000 Kubikmeter Bodenmaterial stammten von lediglich zwei Baustellen. «Statt x Baustellen anzufahren, liess sich das gebündelt angehen», so Daniel Blum. Von insgesamt 25’000 Kubikmetern musste jeder einzelne zur Ablagerung frei gegeben werden. «Hierfür wurde die gesamte Auffüllung eng von der Terre AG und Geotest begleitet. Nur, was die Spezialisten guthiessen, wurde eingebaut.» Abgeschlossen wurde die Rekultivierung mit der offiziellen Abnahme Mitte Oktober 2019. Auf eine blühende Zukunft!

Dreh- und Angelpunkt: Materialbewirtschaftung

Das Materialbewirtschaftungsangebot von Kästli ist ebenso vielfältig wie ausgeklügelt. Ob Sie nur den Keller Ihres künftigen Eigenheims ausheben oder ein Grossprojekt planen, wir organisieren Ihre Materialbewirtschaftung so, dass sich neben Umwelt und Zeitplan auch das Budget freut. Exakte Detailarbeit bei gleichzeitigem Blick fürs grosse Ganze ist dabei matchentscheidend. Ein Zusammenspiel, das wir Ihnen dank langjähriger Erfahrung mit Material über den Transport bis hin zu Recycling oder fachgerechter Entsorgung in jedem Materialbewirtschaftungsschritt bieten können.

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